Information “Coronavirus”

 
Liebe Mitglieder, Freunde und Bekannte des Birkhofs,
wir möchten Euch hier über die Sicherheitsmaßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus Informieren.

 

– 21.03.2020

N O T F A L L P L A N

 

Dieser Notfallplan tritt in Kraft,
sobald eine Ausgangssperre seitens der Behörden verhängt wird und es unseren Einstellern nicht mehr möglich ist, 
ihre Pferde selbst verpflegen und bewegen zu dürfen.

 

Die FN und der Pferdesportverband Rheinland e.V. sind zur Zeit dabei, für diesen Fall Ausnahmegenehmigungen zu erzielen. Es steht jedoch nicht fest, ob dies gelingt!

Sollte es zur Ausgangssperre kommen, hat der Vorstand folgendes festgelegt:

  1. Für die Versorgung der Pferde (pferdegerechte Fütterung, Pflege der Boxen, tägliche Kontrolle, etc.) ist weiterhin gesorgt.
  1. Die tägliche Bewegung, wie z.B. Führmaschine, Paddock, Weiden ist durch Roland Mozola, Michael Bugyi, Caro Belmonte und Michael Battermann sichergestellt. Dies geschieht in Wechselschicht. Diese, uns bekannten und qualifizierten Personen, kennen sich mit sehr vielen Pferden auf dem Birkhof aus und sind hierfür bestens geeignet.

      Die Kosten hierfür belaufen sich pro Pferd monatlich auf 70,00 €.

      Die Kosten für die Führmaschinenmünzen übernimmt der Verein.

      Alle weiteren Wünsche wie Beritt, Longieren ….etc. werden von Michael Battermann koordiniert und zusätzlich von

      jedem Einzelnen selbst mit Michael abgerechnet.

      Die Haftung für alle diese Leistungen übernimmt, wie bisher auch, jeder Einsteller selber.

  3. Bis auf weiteres erfolgt keine weitere Aufnahme von Fremdpferden.

  1. Sollten Pferde in eine Klinik gebracht werden müssen (Notfall), so ist dies natürlich durch den Besitzer oder eine beauftragte Person möglich. Der Vorstand ist jedoch hierüber zu informieren.
  2. Anlagennutzer, die von außerhalb kommen, dürfen in dieser Zeit nicht auf die Anlage.
  1. Tierärzte und Hufschmiede dürfen bei Bedarf wie gewohnt auf die Anlage. Hier ist im Vorfeld zu klären, ob auch eine Erlaubnis für denjenigen vorliegt, um auf den Birkhof zu gelangen.
  1.  Aufgrund der schönen Witterungssituation haben wir dafür gesorgt, dass die Weiden dieses Jahr schon früher geöffnet werden – wir hoffen natürlich, dass die Witterung dies auch in den nächsten Tagen und Wochen zulässt.

      Der Weideplan ist bereits entsprechend fertiggestellt und erfolgt mit einem separaten Aushang.

  1. Wer sich entgegen dem Notfallplan verhält und ohne besondere Ausnahmegenehmigung durch den Vorstand, am Birkhof aufhält, muss mit Konsequenzen rechnen!

Wir wissen, dass es uns allen schwer fallen wird, die Pferde von anderen Personen versorgen zu lassen.

Wir appellieren eindringlich an die Vernunft von uns allen an einem Strang zu ziehen und die schwere Zeit so schnell wie möglich zu überstehen.

Bitte nehmt die Sache wie wir sehr ernst!

Gez.

Der Vorstand

 
 

– 20.03.2020

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,
Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Sicherstellung der Versorgung von Pferden in Nordrhein-Westfalenunter den Maßgaben zur Eindämmung der Coronainfektionen


Leitfaden für alle pferdehaltenden Betriebe mit Publikumsverkehr


Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung haben zur Eindämmung des Coronavirus Maßnahmen ergriffen, die mit einer deutlichen Einschränkung der individuellen Bewegungsfreiheit verknüpft sind. Ziel ist die massive Verringerung sozialer Kontakte, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die Regelungen sind verbindlich. Sie führen zu einer Einstellung des sportlichen Regelbetriebs in Vereinen und Betrieben / Reitschulen.
Pferdesportvereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter haben unter der Maßgabe des Tierschutzes die Aufgabe, dennoch die Versorgung der Pferde im Rahmen der Grundbedürfnisse einschließlich der Bewegung sicherzustellen. Dabei sind die Belange des Infektionsschutzes zwingend zu berücksichtigen.
Der vorliegende Leitfaden klärt dazu wesentliche Fragen. Mit Blick auf die Erlasslage in Nordrhein-Westfalen und die bundesweit geltenden Einschränkungen verdeutlicht er die veränderten Rahmenbedingungen. Er zeigt auf, wie eine konsequent an die Situation angepasste Organisation aller Abläufe in der Pferdebetreuung zu gestalten ist, damit die vom Robert-Koch-Institut formulierten Anforderungen an den Infektionsschutz gewahrt werden.
Ausgangslage (Stand:16.3.2020)
Auszug aktueller Regelungen, die sich auf die Pferdehaltung und- versorgung auswirken:
 Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen ab dem 17.03.2020 sind einzustellen (MAGS NRW, 15.3.2020))
 Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist zu schließen.
Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind zu verbieten (Bundesregierung, 16.3.2020)
 Aktuelle Informationen des Landes NRW zum Thema Corona können unter https://www.land.nrw/corona abgerufen werden.
Anforderungen des Infektionsschutzes
Informationen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS CoV2 stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Internetseite www.infektionsschutz.de bereit.
Dieser Leitfaden überträgt die dort empfohlenen Maßnahmen in das Umfeld der Pferdesportanlage und den Alltag der notwendigen Pferdeversorgung.
Wichtige Aspekte sind:
 Information aller Beteiligten
 Aufstellen und Einhaltung verbindlicher Regeln
 Beschränkung der sozialen Kontakte auf das unverzichtbar Notwendige
 Betretungsverbot bei Symptomen einer Erkrankung der Atemwege
 Abstandhalten und Verzicht auf Berührung/Händeschütteln
 Händehygiene
 Husten- und Niesregeln
Anforderungen des Tierschutzes
Das Deutsche Tierschutzgesetz definiert, dass jedes Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden muss. Zudem darf die Möglichkeit zu artgemäßer Bewegung nicht so eingeschränkt werden, dass dem Tier dadurch Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.
Sichergestellt sein muss daher:
 Pferdegerechte Fütterung
 Pflege der Boxen (Ausmisten und Einstreuen, Kontrolle der Tröge und Tränken)
 Tägliche Tierkontrolle (Ist das Pferd gesund? Liegen Verletzungen vor?)
 Tägliche mehrstündige Bewegung (kontrollierte und freie Bewegung ). Es muss fachlich geprüft werden, ob und in welchem Umfang die kontrollierte Bewegung durch Personen reduziert werden kann und in wie weit z.B. der alleinige Weidegang, die Bewegungsanlage oder der Gang auf das Paddock ausreichend ist.
 Notwendige tierärztliche Versorgung
 Ggf. notwendige Versorgung durch den Schmied
Maßgaben für die Umsetzung
1. Organisatorische Aspekte
Benennung einer verantwortlichen Person
Für die Umsetzung und Einhaltung der notwendigen Regeln bedarf es einer verantwortlichen Leitung. In Pensionsbetrieben und Reitschulen ist das in der Regel der Betriebsleiter. Bei Vereinen liegt die
Verantwortung in den Händen des Vorstandes. Bei Bedarf kann die Aufgabe an geeignete Personen delegiert werden.
Information und Kommunikation
Es ist zwingend erforderlich, dass alle Beteiligten einen guten Kenntnisstand zum Infektionsschutz besitzen und die aufgestellten Verhaltensregeln eingehalten werden. Eine Missachtung der Regeln muss unterbunden werden. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen oder Fieber haben keinen Zutritt!
Für die Kommunikation eignen sich Aushänge, Internet, Messenger, E-Mail-Verteiler und andere digitale Formate sowie Einzelgespräche der Leitung. Gruppenzusammenkünfte sind aus Infektionsschutzgründen hierzu nicht geeignet.
Begrenzung und Festlegung von Anwesenheitszeiten
Ausschließlich die für die Versorgung und Bewegung der Pferde notwendigen Personen haben Zutritt. Die Anwesenheitszeit wird auf das notwendige Minimum reduziert. Hierbei ist von maximal 2 Stunden pro Pferd und Tag auszugehen. Dabei ist nur eine Person je Pferd erforderlich. Bei Minderjährigen ist zu prüfen ob aus Gründen der Aufsichtspflicht eine unmittelbare Beaufsichtigung durch eine erwachsene Person notwendig ist. Sollte dies der Fall sein, so ist zu prüfen, ob die Pferdepflege nicht durch eine andere Person allein vorgenommen werden kann. Bei Bedarf wird ein Anwesenheitsplan erstellt, der die Anwesenheitszeiten festlegt. So kann sichergestellt werden, dass nur so viele Personen gleichzeitig anwesend sind, wie es mit gutem Infektionsschutz vereinbar ist. Die entsprechende Einordnung durch die verantwortliche Person muss vor Ort und in Abhängigkeit mit der jeweiligen Infrastruktur erfolgen.
Nachvollziehbarkeit und Dokumentation der Anwesenheit
Damit im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus die sozialen Kontakte nachvollzogen werden können, sollen die beteiligten Personen diese dokumentieren. Das kann vor Ort durch Listen oder individuell durch alle Personen erfolgen.
Anwesenheit von Tierarzt, Schmied und Dienstleistern
Wenn eine Versorgung durch den Tierarzt oder Schmied erforderlich ist, erfolgt dies in Absprache mit der verantwortlichen Leitung (Ausnahme: akute Erkrankung und Notfallversorgung). Die Anwesenheit weiterer Dienstleister (z.B. Sattler, Physiotherapeuten etc.) muss ebenfalls mit der Leitung abgesprochen werden. Es ist abzuwägen, ob eine Dienstleistung nicht auch zu einem späteren Zeitpunkt erbracht werden kann.
Mitarbeiter des Betriebs
Sofern ein Betrieb auf Grund seiner Größe über eine entsprechende Anzahl Mitarbeiter verfügt, empfiehlt sich die Arbeit in einem strikten Schichtsystem. Im Falle von Infektionen mit dem Coronavirus kann dies dazu beitragen, dass nicht alle Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt werden.
Vertretungsregelungen
Im Fall von Erkrankungen oder notwendiger Quarantäne muss die Versorgung des Pferdes sichergestellt sein. Der verantwortlichen Leitung wird empfohlen, von allen Pferdebesitzern eine entsprechende Vertretungsregelung einzuholen.
Möglichkeit für die Händehygiene
Verein oder Betrieb müssen sicherstellen, dass die Anforderungen an die Händehygiene erfüllt werden können. Waschbecken, Seife und (Papier-)Handtücher müssen stets zur Verfügung stehen.
Schließung von Reiterstübchen und Sozialräumen
Das Betretungsrecht bezieht sich ausschließlich auf die notwendige Versorgung der Pferde. Gesellige und soziale Kontakte sind darüber hinaus nicht möglich. Die entsprechenden Räumlichkeiten (z.B. Reiterstübchen) sind zu schließen. Sämtliches soziales Beisammensein ist zu unterbinden.
2. Verhaltensregeln für die betreuenden Personen der Pferde
Einhalten aller Maßgaben zum Infektionsschutz
Jede Person verpflichtet sich ausdrücklich zur Einhaltung aller aufgestellten Regeln. Nur unter dieser Maßgabe kann die zuverlässige Versorgung der Pferde sichergestellt werden. Der Vorsorgegedanke gilt ausdrücklich auch dem Infektionsschutz der Betriebsmitarbeiter.
Reduzierung der Anwesenheitszeit und Eigenverantwortung
Auch wenn es schwerfällt: Jede Person verpflichtet sich dazu, die eigene Anwesenheitszeit auf die angemessene Versorgung des Pferdes zu reduzieren. Ziel ist nicht die Ausübung des Sports oder die Freizeitgestaltung. Maßgeblich ist der Schutz der Menschen vor einer Coronainfektion. Daher sind sämtliche Maßnahmen so auszurichten, dass der basale Anspruch des Tierschutzes erfüllt wird. Darüber hinausgehende Aktivitäten müssen unterbleiben. Die Aufrechterhaltung und Sicherstellung der Pferdeversorgung hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung aller Beteiligten ab.
Keine Begrüßungsrituale
Auf gängige Begrüßungsrituale wie Händedruck oder Umarmungen ist ausdrücklich zu verzichten.
Händehygiene
Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen, um die Hände gründlich zu waschen und ggf. zu desinfizieren, bevor weitere Gegenstände wie z.B. Putzzeug, Besen, Schubkarren etc. angefasst werden. Vor dem Verlassen der Anlage ist ebenfalls eine gründliche Händehygiene durchzuführen. Generell ist das zusätzliche permanente Tragen der Reithandschuhe oder anderer Handschuhe sinnvoll.
Abstandregeln
Ein Mindestabstand von 1 bis 2 m zu anderen Personen im Stall ist bei jeglichen Tätigkeiten rund um die Betreuung der Pferde einzuhalten. Beengte Räumlichkeiten wie beispielsweise Sattelkammern werden einzeln betreten. Die Abstandsregeln sind auch bei der Pferdevor- und -nachbereitung und bei dem Passieren auf der Stallgasse einzuhalten.
Anzahl der Pferde in der Halle und auf dem Platz
Die Anzahl der Pferde, die sich gleichzeitig in der Halle oder auf dem Platz befinden, ist zu begrenzen.
Orientierung bietet die Formel: 200 Quadratmeter je Pferd (das entspricht vier Pferden auf einer Fläche von 20x40m).
Informationsquellen
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziale in Nordrhein-Westfalen
www.mags.nrw
Robert-Koch-Institut
www.rki.nrw
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
www.bzfga.de
www.infektionsschutz.de
Pferdesportverband Westfalen
www.pferdesport-westfalen.de
Pferdesportverband Rheinland
www.psvr.de
Deutsche Reiterliche Vereinigung

www.pferd-aktuell.de

– 17.03.2020

Notfallplan für Pferdebesitzer und Reitbetriebe

  • Der Aufenthalt im Stall sollte sich auf das Minimum (Versorgen und Bewegen des Pferdes) beschränken.
  • Grundsätzliche Hygienemaßnahmen (Abstand zu anderen Personen – mindestens 2,5 Meter, Husten- und Niesetikette einhalten, regelmäßiges Händewaschen, usw.) einhalten. Kein Händeschütteln, keine Unterhaltungen u. ä.
    Tipp: Ein eigenes Handtuch erhöht die Hygiene!
  • durchgängig Handschuhe tragen
  • Urlaubsrückkehrer sollten für 14 Tage in Quarantäne bleiben, vor allem wenn sie in Risikogebieten etwa Teilen von Tirol die Ferien verbracht haben.
  • Pro Tag sollte nur eine Person pro Pferd auf die Anlage.
  • In einer 20×40 Meter Reithalle sollten sich maximal vier Personen gleichzeitig aufhalten, in einer 20×60 Meter Reithalle maximal sechs Personen
  • Keine Zuschauer in der Reithalle, Casino oder Reiterstübchen mit engerem Personenkontakt meiden.
  • Während Futter- und Mistzeiten sollten sich nur Betriebsmitarbeiter im Stall aufhalten.
  • Es sollte immer nur eine Person in der Sattelkammer sein.
  • Bei jeglichen Krankheitssymptomen darf der Betrieb nicht mehr betreten werden.

Vorbehaltlich regionaler behördlicher Vorgaben gilt für Reitschulen, dass unter strikter Einhaltung der hygienischen Vorgaben ein Notbewegungsplan sichergestellt werden muss:

  • Nur Reitschüler, die eigenständig ein Pferd vorbereiten, reiten und nachher versorgen, sollen von der verantwortlichen Person des Vereins/Betriebs auf freiwilliger Basis dafür vorgesehen werden.
  • Die fachkompetente Koordination dieser „Notbewegungshelfer“ übernimmt entweder der Betriebsleiter, ein Vorstandsmitglied oder der leitende Reitlehrer.
  • Die Pferdevor- und -nachbereitung muss mit entsprechenden räumlichen Abständen der Menschen/Pferde voneinander erfolgen.
  • Die Pferdebewegung auf dem Reitplatz/in der Reitbahn bedarf einer zielgerichteten Betreuung. Entsprechende Abstände der Pferde z.B. beim Auf- und Absitzen sind einzuhalten. Die Anzahl von vier Pferden pro Bewegungsfläche (20m x 40m Fläche) wird fachlich und hygienisch als vertretbar, aber als Obergrenze gesehen (immer abhängig von der Größe der Reitfläche, als Orientierung dienen pro Pferd ca. 200 Quadratmeter).
  • Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen und sich entsprechend gründlich die Hände zu waschen und zu desinfizieren, bevor weitere Gegenstände wie z.B. Putzzeug etc. angefasst werden.
  • Nach der umfänglichen Versorgung der Pferde bitten wir darum, wiederum den Sanitärbereich aufzusuchen und sich wiederum gründlich die Hände zu waschen und zu desinfizieren bevor der Heimweg angetreten wird.

UM AUF EVENTUALITÄTEN UND DEN NOTFALL VORBEREITET ZU SEIN 

Die häusliche Quarantäne macht besonders Tierbesitzern zu schaffen. Während immerhin der Garten oder Balkon zur Freude von beispielsweise Hunden noch betreten werden darf, ist ein Stallbesuch nicht möglich. Der einstündige Spaziergang im Park mit dem Hund eines Nachbarn, der sich in Quarantäne befindet, ist kein Problem. Fiffi geht ja auch die letzten Meter zu Herrchen oder Frauchen alleine.
Bei der Hilfe für das Pferd sieht das aber schon anders aus. Nicht jeder kann mit den Tieren umgehen, nicht jeder überlässt jedem sein Pferd. Das größte Problem aber: Stallbesuch ist nicht mit einem Spaziergang im Garten gleichzusetzen! Und das Argument, „aber ich musste doch in den Stall, wer soll sich denn sonst um mein Pferd kümmern?“, zählt nicht. Tipps für den Notfallplan:

  • Spielen Sie verschiedene Situationen durch, die eintreten können: Wer kümmert sich um mein Pferd, wenn ich erkranke bzw. in Quarantäne muss? Welchen Tierarzt, Hufschmied, Futterlieferanten habe ich als Alternative im Falle eines Ausfalls?
  • Gründen Sie What’s App-Gruppen, in denen Sie sich mit den anderen Pferdebesitzern austauschen können. Helfen Sie sich gegenseitig! Wer hat den Schlüssel für den Schrank? Wessen Pferd kenne ich und kann es gegebenenfalls mitversorgen?
  • Überlegen Sie einen Notfallplan, falls der Betrieb zur Quarantäne erklärt wird. Wer kann sich um die Versorgung kümmern? Wer kann Pferde bewegen und wie?
  • Reduzieren Sie Ihren Aufenthalt im Stall auf das Minimum.
  • Wenn eine Ausgangssperre verhängt wird, sollte man sich an das zuständige Gesundheitsamt, an den Sportbund oder den Landesverband wenden, um eine Regelung zu finden, damit die Versorgung des Pferdes sichergestellt werden kann. Die rechtlich relevante Instanz ist das zuständige Gesundheitsamt. Unter diesem Link kann man seine Postleitzahl eingeben und erfährt, wo die zuständige Stelle ist und wie sie zu erreichen ist.
16.03.2020./20:30 Uhr https://www.st-georg.de/news/pferde-und-leute/coronavirus-notfallplan-fuer-pferdebesitzer-und-reitbetriebe/#jtsvm-close
– 16.03.2020
Die Landesregierung hat zur Eindämmung weitere gravierende Einschränkungen für den Freizeitbereich beschlossen.
– Es dürfen keine Gruppenstunden mehr in Vereinen ab Dienstag den 17.03.2020 stattfinden
Hiervon wäre die Stangen-u Springstunde samstags bei uns betroffen und das Musikreiten am Sonntag den 29.03.2020
– 15.03.2020
Liebe Mitglieder, Freunde und Bekannte des Bikhofs,
wir haben am Samstagabend die Information von einem Einsteller erhalten, dass ein positiver Corona Test vorliegt.
Dieser Einsteller ist seit dem 06.03.2020 nicht mehr auf dem Vereinsgelände gewesen.
Alle zuständigen Behörden wurden hierüber in Kenntnis gesetzt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
Wir möchten Euch bitten, die bekannten Vorsichtsmaßnahmen des Gesundheitsamtes einzuhalten.
Die größte Aufgabe von uns allen ist es gesund zu bleiben.
In diesen Zeiten ist ein Zusammenhalt besonders wichtig.
Der Vorstand